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was bemerkst du? das, was alle sehen?
oder...
Im Unscheinbaren und Alltäglichen die
Möglichkeit und Dynamik der Gestaltung, Schönheit und Harmonie entdecken.
Sei es eine Plastikhalterung für
Getränkedosen, die zu einem schwebenden räumlichen Gebilde wird. (Die Fotos
entstanden mit dem Ding an den Finger gesteckt wie ein Ring.)
Seien es Details von Gerätschaften und
Maschinen auf einer irischen Farm, die durch die Verschiebung der
Größenverhältnisse von der Realität zur Abbildung einen neuen Kontext erhalten.
Spuren des Gebrauchs und der Verwitterung
werden zu graphischen Gestaltungsmitteln.
Sei es ein Nachspüren der verletzlichen
Atmosphäre des alten Glashauses im Botanischen Garten in Graz. Von Glas
gespiegelte, gebrochene, fragmentarische Wirklichkeit.
Seien es schließlich imaginäre Gebilde
aus Licht und Schatten, die nur für Sekunden existierten.
Alles sehr spontan festgehalten in
unterschiedlichsten Details und Variationen, weiterentwickelt im Augenblick der
Veränderung. Höchste Konzentration im neugierigen Entdecken von stimmigen
Kompositionen. Aber kein Muss, vielmehr ein lockeres Dahinfließen, in das ich
ganz eintauche, wenn ich fotografiere.
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